HALLERTAUER GUT(e)SCHEIN(e)-Serie 2013

12 historische Motive! Anlässlich der 575-jährigen Wiederkehr der ersten Nennung Pfaffenhofens als "Stadt" hat Stadtarchivar Andreas Sauer aus seinem historischen Bilderfundus Motive zur Geschichte Pfaffenhofens vorgeschlagen und mit uns zusammen ausgewählt.

Pfaffenhofen an der Ilm: Guter historischer Boden für gutes zeitloses HALLERTAUER-REGIOnalgeld!

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HALLERTAUER Oansa 2013

Gebrauchsseite 

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Der Stegerbräu, bis 1936 selbständige Brauerei (um 1930)

Als eine von einst 13 Brauereien blieb der „Stegerbräu“ bis 1936 selbständige Braustätte und überlebte noch die Hyperinflation von 1922 und 1923, als sich mehrere Brauereien zusammengeschlossen hatten. Vor dem geschichtsträchtigen Gebäude an der Ingolstädter Straße steht eines der wenigen „Schnauferl“, die in Pfaffenhofen vor dem Zweiten Weltkrieg unterwegs waren. Links ist noch der alte Stadtlöwe zu erkennen, der im Jahr 1947 von einem Lastwagen angefahren und zerstört wurde. Heute thront er im Eingangsbereich des Rathauses.

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Das 1883 abgebrochene Scheyerer Tor

Das Scheyerer Tor, an dessen Stelle sich heute die Grünfläche des „Scheyerer Kreisels“ befindet, war eines von vier Stadttoren der früheren Pfaffenhofener Stadtbefestigung. Ein Fuhrwerk verlässt soeben die Stadt in Richtung Scheyern und zieht an den Häusern vorbei, wo sich einst die Kunstanstalt von Balthasar Kraft und die Schmiede von Simon Furtmayr befanden. Schon wenige Meter weiter war Pfaffenhofen zu damaliger Zeit, um 1880, nicht mehr bebaut.

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Joseph Maria Lutz als junger Dichter

Der Heimatdichter und Pfaffenhofener Ehrenbürger Joseph Maria Lutz (1893-1972) betrachtet in jungen Jahren gedankenversunken ein Bild, auf dem eine Kirche und ein schmaler zu ihr führender Weg zu erkennen sind. Mit bekannten Stücken „Wie der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“ oder „Der Geisterbräu“ wurde Lutz überregional bekannt und korrespondierte sogar mit Literaten wie Thomas Mann oder der Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck.

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Paar in Hallertauer Tracht (19. Jahrhundert)

Die Ansichtskarte aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert zeigt eine Ansicht der Stadt Pfaffenhofen und ein Paar in der regional üblichen Tracht. Schon damals setzten erste Bestrebungen ein, die heimische Tracht bewusst zu pflegen, zu erhalten und zu Repräsentationszwecken nach außen zu tragen. Für einen Auftritt anlässlich des 70. Geburtstages von Prinzregent Luitpold in München am 12. März 1891 wurde genau das Aussehen der seinerzeitigen Tracht in unserem Raum recherchiert, um die Hallertau und ihre Besonderheiten auf diese Art angemessen präsentieren zu können.

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Pfaffenhofen von Norden nach dem Kupferstich von Anton Wilhelm Ertl (1687)

Der historische Kupferstich aus Anton Wilhelm Ertls Werk „Churbayerischer Atlas von Bayern“ von 1687 zeigt eine Ansicht Pfaffenhofens von Norden. Erkennbar sind die Zugänge von der Ingolstädterstraße und der heutigen Türltorstraße her in die Stadt, die noch von vier Stadttoren und 17 Stadttürmen geprägt war. Nördlich der entlang des heutigen Nussergässchens und des Stadtgrabens verlaufenden Stadtmauer war Pfaffenhofen nahezu unbebaut, nordwestlich der Stadt befand bis ins 19. Jahrhundert hinein eine kleinere Waldung.